Neuro-Diagnostiker & Diplom-Pädagoge
Mich interessiert weniger, wer Menschen sein wollen, sondern was sie wahrnehmen – und was nicht. (Persönliche) Wahrheiten entstehen für mich nicht durch schnelle Antworten, sondern durch genaues Hinsehen, durch das Aushalten von Widersprüchen und durch die Bereitschaft, die eigene Perspektive zu hinterfragen.
In meiner Arbeit bewege ich mich zwischen Pädagogik, Diagnostik und (supervisorischen) Teamprozessen. Ich begleite Menschen und Gruppen dabei, ihre Muster zu erkennen, ihre Wahrnehmung zu schärfen und wieder Orientierung zu gewinnen – nicht als Optimierungsprojekt, sondern als ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen Handeln.
Teams verstehe ich nicht als funktionierende Einheiten, sondern als lebendige Systeme. Dort, wo Kommunikation stockt, Rollen unscharf werden oder Konflikte unausgesprochen bleiben, geht es selten um Methoden – sondern um Haltung, Vertrauen und Wahrheit. Um das, was gesagt wird. Und um das, was lange nicht gesagt werden durfte.
Mir ist wichtig, Entwicklung nicht zu beschleunigen, sondern zu klären. Nicht zu vereinfachen, sondern verständlich zu machen. Ich arbeite mit Reflexion, gezielten Irritationen und offenen Fragen, die manchmal unbequem sind – aber notwendig, um echte Bewegung zu ermöglichen.
Der Wald ist für mich dabei kein Gegenpol zur Arbeit, sondern ein Resonanzraum. In der Natur wird sichtbar, was im Alltag oft überdeckt ist: Dynamiken, Spannungen, Klarheit. Sie urteilt nicht, sie beschleunigt nicht – und genau darin liegt ihre Kraft. In dieser Umgebung können Teams und Einzelne ehrlicher auf sich selbst schauen.
Gemeinsam mit Sebastian verbinde ich diese Haltung mit naturbasierten Erfahrungen. Während er Räume der Ruhe, Achtsamkeit und sinnlichen Wahrnehmung öffnet, bringe ich Struktur, Diagnose und den Blick auf das Dazwischen ein: zwischen Individuum und Team, zwischen Anspruch und Realität, zwischen dem, was möglich wäre – und dem, was jetzt ist.
Ich glaube daran, dass Entwicklung dort beginnt, wo Menschen aufhören, sich zu erklären – und anfangen, sich wirklich zuzuhören. Sich selbst. Und einander.
Kameramann, Waldbademeister & Naturcoach
Für mich ist der Wald einfach ein großartiger Ort zum Runterkommen, Hochfahren, der Stille, für so wundervolle natürliche Geräusche, ein im wahrsten Sinne
entspannter Lebensraum in dem Menschen zur Ruhe kommen, neue Energie tanken und wieder eine tiefe Verbindung zur Natur und sich selbst finden können.
In meiner Arbeit geht es darum, das vermeintlich Einfache wiederzuentdecken: tief durchzuatmen, im Hier und Jetzt zu sein, bewusst wahrzunehmen, wie etwas riecht, wie sich etwas anfühlt, Dinge spielerisch zu erkunden – und offen auf Neues zuzugehen. Auf den ersten Blick klingt das banal, vielleicht sogar ein bisschen kindlich. Doch genau diese einfachen
Erfahrungen gehen im stressigen Alltag, im „höher, schneller, weiter“, oft verloren. Wer sich darauf einlässt, spürt innere Ruhe, Klarheit und neue Kraft und findet so Stück für Stück zu sich selbst zurück.
Ich kombiniere diese Erfahrungen mit Achtsamkeitsübungen, Sinneswahrnehmungen, Bewegung im Wald und kleinen Naturerlebnissen – so entsteht eine natürliche Symbiose zwischen der heilenden Wirkung der
Natur und gezielten Impulsen. Teilnehmer*innen lernen, ihre Sinne zu schärfen, ihre Resilienz zu stärken und wieder bewusst im Moment zu sein – alles in ihrem eigenen Tempo und mit Raum für persönliche Entfaltung. Dieser Ansatz bietet nicht nur den Teilnehmerinnen einen tiefen persönlichen
Gewinn.
Auch für Unternehmen ist er wertvoll: Menschen, die bewusster wahrnehmen, entspannter und resilienter sind, arbeiten effektiver, kommunizieren klarer und bringen mehr Energie und Kreativität ins Team und können sich besser mit ihrer Arbeit identifizieren. Indem der Wald zum Seminarraum wird, entsteht ein Erlebnis, das nachhaltig
wirkt – für jede/n Einzelne*n UND für das gesamte Unternehmen.